Schweißfüße: Viele haben es und keiner braucht’s!

Viele haben Sie, keiner braucht sie und reden will man auch nicht darüber, Schweißfüße. Etwa ein drittel der Menschen leiden darunter. Schwitzige Füße sorgen für unangenehmen Geruch. Lese jetzt weiter um alles über dieses leidige Thema zu erfahren.

Was sind Schweißfüße?

Das sind Füße die übermäßig schwitzen. Medizinisch bezeichnet man das als hyperhidrosis pedis/plantaris. Wobei nicht jeder Schweißfuß auch gleich eine Erkrankung ist. Dafür gibt es auch andere Ursachen.

Wie entstehen Schweißfüße?

Unsere Haut kann nun mal schwitzen. Das ist eigentlich auch gut so. Auf diese weise reguliert unser Körper seine Temperatur. Der Schweiß verdunstet an der Hautoberfläche und gibt so Wärme an die Umgebung ab.
An manchen stellen wird es aber unangenehm. Wenn der schwitzende Körperteil nicht an die Luft kommt. Z.B. unsere Füße, wenn sie in Schuhe stecken.
Das Nervensystem kann auch dazu beitragen. Wenn es über reagiert kommt es auch zur Schweißbildung. Speziell das sogenannte vegetative Nervensystem.
Jeder war schon mal in der Situation in der er nervös und aufgeregt war. Das sorgt für eine stimulation des vegetativen Nervensystems und dies wiederum zu vermehrtem Schwitzen. Besonders an Händen und Füßen.

Welche Gründe gibt es für Schweißfüße?

  • Hyperhidrose
  • Angst
  • Nervosität
  • Stress
  • Schlechte Schuhe
  • Falsche Socken
  • Warme Umgebung

Warum riechen Schweißfüße ?

Unser Schweiß riecht eigentlich nicht. Aber unsere Füße nach einem Tag in Schuhen schon. Wie kommt das ?
Die Antwort darauf sind Bakterien. Sie leben von Natur aus auf unserer Haut. Diese Bakterien ernähren sich von alten Hautschuppen und Schweiß. Alles ganz natürlich.
Was passiert aber wenn diesen Bakterien die Luft fehlt? Sie produzieren dann verschiedene Säuren wie z.B. die Buttersäure. Diese hat einen sehr strengen Geruch, ähnlich wie manche Käsesorten.

Was kann man gegen Schweißfüße machen?

Dafür stehen uns eine ganze Menge Hilfsmittel zur Verfügung. Es gibt genügend Mittel in der Apotheke, beim Onkel Doktor oder aber auch in der guten alten Hausapotheke.

Strom gegen Schweißfüße

Ein übliches Mittel gegen Schweißfüße ist Strom. Man nutzt ein sogenanntes galvanisches Bad. Dabei werden die Füße in eine Wasserwanne zwischen zwei Metallplatten gestellt. Dann wird ein sanfter Gleichstrom durch die Füße geleitet. Das sorgt dafür, dass die Füße später weniger Schwitzen.

Welche Schuhe sind am besten für schwitzige Füße geeignet?

Je atmungsaktiver der Schuh desto besser! Dafür eignen sich vor allem Schuhe aus Naturstoffen wie Leder oder Baumwolle. Manche Schuhe aus Kunststoff sind auch ok, wenn sie luftig sind.

Eher schlecht als recht sind feste Schuhe aus Plastik. Sie sind weniger Atmungsaktiv und neigen dazu schnell zu stinken. Die Feuchtigkeit bringt auch andere Probleme mit sich, dazu weiter unten mehr.

Welche Socken gegen Schweißfüße?

Hier gilt das Selbe wie bei den Schuhen. Atmungsaktive Socken sind am besten. Dazu sollten sie auch aus Baumwolle sein, denn Socken aus Kunststoff riechen ebenfalls schnell nach Käse.

Salbei: Ein Hausmittel gegen Schweißfüße

Salbei ist ein Jahrhunderte altes Mittel für vielerlei Beschwerden. Es ist nicht nur entzündungshemmend, sondern es mindert auch die Schweißproduktion.
Du kannst den Salbei als Tee einnehmen um es am ganzen Körper wirken zu lassen. Oder du machst regelmäßig Fußbäder mit Salbei. So wirkt es nur an den Füßen und reduziert die Schweißbildung.

Folgen von Schweißfüßen

Das feuchte Füße mit der Zeit riechen ist jedem bekannt. Doch leider birgt der Schweißfuß weitere Gefahren.
Das feuchte Klima im Schuh ist nämlich ideal für die Bildung von Fußpilz. Dieser mag es feucht und warm, da wächst er am liebsten.
Daher solltest du öfter am Tag mal die Socken und Schuhe wechseln. So gibst du dem Pilz keine Chance zum gedeihen.

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